Gehen Sie vom derzeit eingesetzten Zutrittsmedium aus
Die sichtbare Karte ist nur ein Teil des Zutrittsmediums. Ihre interne RFID-Konfiguration muss auf die vorhandenen Kartenleser, den Codierungsprozess und die betrieblichen Abläufe des Hotels abgestimmt sein. Eine bisher verwendete Karte, ein Systembericht oder die Bestätigung des Zutrittstechnikpartners liefert in der Regel die Angaben für eine erste Prüfung.
PPH BioBoard wird für jedes Hotel individuell spezifiziert und nicht als universelle Standardkarte angeboten. Dieser Prüfschritt verhindert, dass ein Hotel eine optisch passende Karte bestellt, die für seine bestehende Zutrittsumgebung nicht korrekt konfiguriert ist.
Die Produktionsspezifikation
Endformat
Bestätigen Sie die erforderlichen Kartenmaße, den zulässigen Dickenbereich, die Kantenbearbeitung und alle Toleranzen, die für Codiergeräte, Kartenspender oder Kartenschlitze von Energiesparschaltern erforderlich sind.
RFID-Konfiguration
Bestätigen Sie die im Hotel eingesetzte Systemkonfiguration sowie die Speicher- und Codierungsanforderungen. Diese Angaben sollten von einem aktuellen Zutrittsmedium oder aus verifizierten Systeminformationen stammen.
Druckausführung
Definieren Sie die Gestaltung beider Seiten, Farbvorgaben, Veredelungen, Nummerierungen oder variable Daten sowie den Bedarf an einer abgestimmten Papierhülle.
Einsatzbedingungen
Dokumentieren Sie Handhabung, Lagerung und Nutzung der Karte, damit Bemusterung und Freigabe den tatsächlichen Ablauf des Gästeaufenthalts abbilden.
Leistung vor der Serienfertigung freigeben
Ein physisches Muster sollte hinsichtlich Reaktion des Kartenlesers, Codierung, Passform, Druckbild und täglicher Handhabung geprüft werden. Hotels mit mehreren Zutrittspunkten sollten das Muster an allen relevanten Stellen testen, darunter Gästezimmer, Aufzüge und zugangsbeschränkte Freizeitbereiche.
Die Serienfertigung sollte auf einer freigegebenen Spezifikation basieren, in der sowohl die technischen als auch die gestalterischen Anforderungen festgehalten sind. Dies sorgt für eine klarere Übergabe zwischen Hotelbetrieb, Einkauf, Designteam und Kartenhersteller.
- Aktuelle Karte oder verifizierte Zutrittsspezifikation
- Erforderliches Endformat
- Codierungsablauf
- Druckdaten und Veredelung
- Prüfplan für alle Zutrittspunkte
- Freigegebenes physisches Muster
Diese Fehler sollten Sie bei der Spezifikation vermeiden
Bestellung allein nach der Optik
Zwei Karten können identisch aussehen und am Kartenleser dennoch unterschiedlich reagieren. Die Spezifikation muss auf dem aktuellen Zutrittsmedium des Hotels oder verifizierten Systeminformationen beruhen – niemals auf einem Foto oder einer Karte aus einem anderen Hotel.
Nur das Gästezimmer testen
Aufzüge, Parkschranken, Spa-Türen und Kartenschlitze von Energiesparschaltern sind die Stellen, an denen eine ungeprüfte Karte häufig versagt. Jeder von Gästen genutzte Zutrittspunkt gehört in den Prüfplan.
Auf die schriftliche Dokumentation verzichten
Ist die freigegebene Spezifikation nicht dokumentiert, wird jede Nachbestellung zu einem neuen Risiko. Bewahren Sie Musterreferenz, Codierungsdetails und Freigabe gemeinsam auf, damit Nachbestellungen eine nachweislich funktionierende Konfiguration übernehmen.
Nach einer Systemänderung ungeprüft nachbestellen
Ein neues Schließsystem, ein neues Codiergerät oder eine Änderung des Property-Management-Systems kann die Anforderungen an das Zutrittsmedium verändern. Prüfen Sie die Kompatibilität nach jeder Änderung des Zutrittssystems erneut, anstatt von der bisherigen Spezifikation auszugehen.